Franziskanischer Geist in Oberdischingen

Der Bundestagsabgeordnete Franz Romer auf dem Jakobsweg

An der oberschwäbischen Barockstraße in Oberdischingen wurde im 18. Jahrhundert neben der Wallfahrtskirche „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit” ein Franziskanerkloster gegründet. Heute ist es das St. Jakobus-Haus, eine geistliche Begegnungs- und Bildungsstätte und Herberge für Jakobuspilger.

Abgeordneter F. Romer
Foto: ChristophermuelleR (CR)

Franz Romer ist der CDU-Abgeordnete des Wahlkreises Biberach-Wangen und Ortsvorsteher von Untersulmetingen. Seine Gemeinde liegt auch am Jakobsweg und besonders in den Sommermonaten gehören die Jakobspilger zum Ortsbild mit dazu. Gespräche mit Wallfahrern und Pilgern über den Glauben und die Kirche seien alltäglich und eine gute Bereicherung für den Ort. Er nutzte eine sitzungsfreie Woche im Bundestag für einen Besuch in der Pilgerherberge Oberdischingen.

Die Worte aus dem Markus-Evangelium „Kommt und ruht ein wenig aus” seien die Grundidee von St. Jakobus, so die neue Hausleiterin, die Theologin Julia Kohler. Sie zeigte das Haus mit einer gewollten einfachen und bescheidenen Einrichtung. Dies zeige den äußeren Rahmen für die innere Grundhaltung der Jakobspilger und der Menschen, die dort an Kursen für Meditation und zum Nachdenken über den eigenen Lebenspilgerweg teilnehmen können. Die Herberge zieht immer mehr Pilger aus der ganzen Welt an: Im Jahr 2006 wurden 960 Pilgerausweise ausgestellt und in 2007 waren es schon über 2000.

Der Abgeordnete Romer war zum ersten Mal Gast der Stiftung  „Schwäbische Jakobusgesellschaft” und lobte die kraftvolle Atmosphäre der Ruhe, Entspannung und Gelassenheit, das Jakobus-Haus strahle Geborgenheit aus. Das durchdachte Angebot an Pilgerkursen, Wanderexerzitien und Tage zur Besinnung und Meditation sei für die Bürgerinnen und Bürger der Region eine wertvolle Bereicherung.

SWP vom 1. Februar 2008 (CR)
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